29.11.2014  Romantischer Weihnachtsmarkt in Schloßborn

Wie jeder Jahr fand am 1. Advents- wochenende wieder ein Weihnachts- markt auf dem neu renovierten Schloßborner Pfarrhof der katholischen Kirche statt.

 

Der Förderverein Glashütten - Caromb der Partnergemeinden beteiligte sich mit einem Punsch und etlichen Zwiebelkuchen daran, die Birgit Mohr dankenswerter Weise wieder für uns herstellte.

Mit zunehmender Dunkelheit herrschte ein reges Treiben auf dem Markt und es gab für unsere Mitstreiter eine Menge zu tun, um die Wünsche der Gäste zu erfüllen.

Gott sei Dank fiel dieses Jahr das aufwendige Pfandsystem der Tassen weg.

Der Erlöß geht wieder wie jedes Jahr an verschiedene hilfebedürftigen Vereine in der Region.

2. Oktoberfest am 18.10. 2014 in Caromb

Um 5:30 Uhr und bei starkem Regen machten wir uns, eine kleine Gruppe des Vorstandes, nach wochenlanger Planung, mit vollbeladenem Trans- porter und Gemeindeauto auf den Weg nach Caromb.

Die ersten blauen Lichtblicke am Himmel zeigten sich bei der Grenz- überfahrt nach Frankreich bei Freiburg, wo das Wetter immer besser wurde und uns immer wärmer, da wir eingemummt in Herbst- und Winter- klamotten die Reise antraten.

Bei der Ankunft in Caromb, nach problemloser Fahrt, stand uns buchstäblich der Schweiß auf der Stirn.

Nach Begrüßung und Abladen der ganzen mitgebrachten Geräte und Lebensmittel trafen wir uns am Abend mit unseren Gastfamilien zu einem gemütlichen Abendessen bei Livemusik im Bistro de La Gare in Pernes-les-Fontaines.

Der nächste Vormittag war mit Vorbereitungen für den Nachmittag, wie Aufbau des großen Zeltes von der Schloßborner Feuerwehr, Tischen und Bänken, des Menschenkicker-Spieles vor der Halle und des Grills, des Brezelofens und Kühlen der gesamten Getränke usw. ausgefüllt.

Um den Aufbau der Musikanlage kümmerte sich Michael, nachdem keine passende Live-Band zu organisieren war.

Eine kurze Pause wurde in der Mittagszeit zu einem kleinen Imbiss vor dem Salle des Fêtes genutzt, um die wärmenden Sonnenstrahlen zu genießen.

Pünktlich um 16:00 Uhr fand die Eröffnung des 2. Oktoberfestes mit einer Ansprache des Caromber Bürgermeisters Leopold Meynaud statt, die Vorsitzenden beider Förderkreise Laurence Guittet und Henrike Johannson schlossen sich an. Danach folgte der offizielle Faßbieranstich, den Bürgermeister Meynaud mit Bravour ausführte und damit konnte das Fest beginnen.

Am Anfang spärlich, aber immer mehr Besucher fanden sich in der Halle ein, um sich mit Speisen jeglicher Art zu versorgen. Viele Besucher zog es vor die Halle an die dort aufgestellten Tische und Bänke, um den herr- lichen Nachmittag mit viel Sonne im Freien zu genießen.

Schade nur, daß das Menschenkicker-Spiel nicht so angenommen wurde wie von uns gedacht, da sich von Seiten der Franzosen niemand fand, der den Besuchern das Spiel erklären wollte, wobei Mannschaften zu bilden waren, die gegeneinander spielen sollten. Dafür nutzten die kleinen Besucher um so mehr die Anlage als Hüpfburg und hatten ihren Spaß.

Gegen Abend war das Fest in vollem Gange, sodass im Nu Sauerkraut, Brezeln, Grillwürste und Rote Grütze vergriffen waren. Weißwürste, Baguette und Getränke waren dafür noch um so reichlicher vorhanden.

Alles in allem war es wieder ein schönes Fest, um die Partnerschaft zu festigen, das gegen 24 Uhr zu Ende ging.

Ein Teil des deutsch französischen Teams

Danach waren die Helfer wieder gefragt, um alle Aufbauten abzubauen und zu verpacken, damit sie am nächsten Tag in den Transporter für die Rückreise verstaut werden konnten.

Am Sonntag gab es für alle Helfer einen Erholungstag.

Bei schönstem Sommerwetter (27°C) nutzten wir alle den Tag mit Unternehmungen jeglicher Art, wie einen Besuch auf dem Mont Ventoux oder Avignon, ein Grillfest im Freien oder eine Wanderung ins 4 km entfernte Crillot le Brave.

Am Dienstagmorgen wurden die Koffer wieder eingeladen und der Heimweg angetreten.

Nach einer 12-stündigen Rückfahrt ohne Staus trafen wir am Abend wieder in Glashütten ein und ließen die vergangenen Tage bei einem Abschlußessen in der Bürgerklause ausklingen.

                4. Lavendelfest am 05. Juli 2014

Inzwischen ist es schon zu einer festen schönen Einrichtung geworden unser alljährliches Lavendelfest auf dem Caromber Platz in Schloßborn. Schade, dass es regnete und sich der Zuspruch dadurch sehr in Grenzen hielt. Aber trotzdem war es ein schöner Nachmittag mit Freunden, Bekannten und Gästen, die Spaß hatten.

Etwas später wurde der Grill angeheizt, um die vielen Würstchen und Steaks mit Salaten und Ratatouille zu verspeisen, nicht zu vergessen unsere Weine, die jedes Jahr aus Caromb importiert werden.

Gegen Abend fand dann doch noch ein spannendes Boule-Turnier bei trockenem Wetter statt. Den ersten drei Gewinner-Paaren wurden kleine Präsente überreicht.

Abschließend gab es die Möglichkeit die beiden Fußballspiele, Argentinien - Belgien, Niederlande - Costa Rica, im Freien anzuschauen.

 

Zum Schluß möchte sich der Vorstand bei allen Helfern (vor allem auch bei den Gemeindeangestellten, die sich um das große Zelt kümmerten), Kuchenbäckern und Salatspendern, sowie bei Chantal für das gute Ratatouille, bedanken, das alles zu einem doch gelungenen Lavendelfest werden ließ.

Verabschiedung am 31. Mai 2014 von                                     Chantal Baechle und Brigitte Matzack

Im katholischen Gemeindehaus in Schloßborn traf sich ein kleiner Kreis von Gästen und Gastgebern, Vorständen der beiden Orte und Vorstände der früheren Jahre zu einem gemütlichen Abend, zur Verabschiedung von Chantal Baechle und Brigitte Matzack, die jahrelang im Vorstand des Förderkreises von Glashütten mitgewirkt hatten.

Brigitte Matzack hat sich dankbarer Weise viele Jahre um das Zustande- kommen des  Jugendaustauschs von Caromber und Glashüttener Jugendlichen gekümmert und wurde mit einem Blumenstrauß und einem Geschenk verabschiedet.

Chantal Baechle war von Anfang an im Comité mit dabei und hat sich dadurch auch in der Gemeinde große Verdienste erworben.

Übersetzungen und Verständigungsprobleme mit der Partnerstadt Caromb hat sie immer bereitwillig und bravourös gelöst und somit war es mal an der Zeit ihr dafür recht herzlich zu danken.

Eine Ehrung auch seitens der Gemeinde Glashütten vertreten durch Elfi Mäkitalo und Matthias Högn für Chantal standen an diesem Abend an, um ihre Arbeit in den ganzen Jahren zu würdigen.

Dieser Rede schlossen sich Gerd Pfabe, Laurence Guittet, Henrike Johannson, Frau Nothacker und Natalie Klaus an, um Chantal noch einmal im einzelnen recht herzlich zu danken für die Bereitschaft über viele Jahre hindurch den Förderkreis sprachlich zu unterstützen, und im Notfall auch mal schnell einen Französischkurs auf der Fahrt nach Caromb zu erteilen.

Musik und eine Videoshow über die Partnerstädte sorgten für einen rundum gelungenen Abend.

 

Auch möchte sich der Vorstand nochmals recht herzlich bei allen Helfern bedanken, die sich in großer Zahl um ein gelungenes Abendessen, vor allem für die Vorspeisen, Salate, den Nachtisch und sonstigen Köstlichkeiten gekümmert hatten.

 

Die letzten Reinigungskräfte am Sonntag, nachdem viele in der Nacht noch für Ordnung in Schränken und Räumen gesorgt hatten.

 

 

Besuch bei "Unruhige Zeiten im Taunus"

Um 18:30 Uhr lud der Heimat- und Geschichtsverein Schloßborn, vertreten durch Herrn Frankenbach, die französischen Gäste zu einem Rundgang durch die Wanderausstellung "Unruhige Zeiten im Taunus" ein.

Auch auf Glashüttener Gemarkung standen zu Zeiten der Französischen Revolution, vor 200 Jahren die Franzosen.

Mit neuen Ideen und dem Schlachtruf "Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit" waren mit Krieg und Truppendurchzügen über 23 Jahre lang weite Teile des Taunus frequentiert.

Schloßborn war für viele Prominente der Geschichte (z.B. Prinz von Hohenlohe und der Schinderhannes (Johannes Bückler))  ein Durchgangsort. Zahlreiche Texte, Bilder und interessante Exponate boten einen ausführlichen Einblick in die damalige Zeit. Ein Besonderes Ausstellungsstück stellte eine Guillotine dar, mit einer Fallhöhe des Beiles aus 4 Metern Höhe, das ein reibungsloses Köpfen garantierte (wurde mir von Hr. Frankenbach versichert).

 

Provenzalischer Markt am 31. Mai 2014

Zum 18. Mal fand dieses Jahr der Provenzalische Markt in Glashütten am  Bürgerhaus statt. Schon um 7:00 Uhr fanden sich die ersten Helfer ein, um die Tische und Pavillons aufzubauen.

Pünktlich um 9:00 Uhr gab Laurence Guittet den Startschuss zur Eröffnung des Marktes, der eine große Auswahl an Produkten der Provence zu bieten hatte, wie Kirschen, Erdbeeren, Melonen, Kartoffel, Knoblauch, Oliven und Öl, Zwiebel, Honig, Auberginen, Zucchini, Wein, Kräuter und vieles mehr.

Schon lange vor dem offiziellen Start standen viele Käufer bereit und Obst und Gemüse fanden reißenden Absatz. Nach kurzer Zeit schon waren einige Artikel nicht mehr zu haben.

Die Verköstigung der Marktbesucher übernahm in diesem Jahr das Komitee aus Caromb mit einem Gemüsetopf, Fisch und Aioli, der sehr gut angenommen wurde und schon bald ausverkauft war. Das Anrichten in Plastikschalen war zwar etwas gewöhnungsbedürftig, doch auf einem Markt kommt man schlecht mit Geschirr und Besteck zurecht.

Bei einem Gläschen Wein genossen noch viele Besucher das schöne Wetter, um mit Bekannten oder Freunden den Vormittag zu genießen.